Herausforderung Kreislaufwirtschaft: Wie Sie bei 30% Recyclinganteil die Leistung bei der Stretchfolien Herstellung Sichern
2026-05-20
Die europäische Verpackungsindustrie steht unter massivem Druck, den Recyclinganteil in Stretchfolien auf mindestens 30 % zu erhöhen. Doch der Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) bringt gravierende Prozessinstabilitäten mit sich: Schwankungen im Molekulargewicht, erhöhte Viskosität und unkontrollierte Gelbildung führen zu Abrissen, Dickenabweichungen und verminderter Durchstoßfestigkeit. Viele Hersteller berichten von Produktionsausfällen bis zu 15 % und einer signifikanten Reduzierung der Ladungssicherung – ein untragbarer Zustand für Logistikketten mit hohen Anforderungen an die Palettenstabilität.
Hier setzen moderne Extrusionslösungen an: Die 3-schichtige Stretchfolienmaschine und die 5-schichtige Stretchfolienmaschine nutzen die Mehrschicht-Coextrusion, um recyceltes Material gezielt in die Kernschicht zu integrieren. Durch präzise Temperaturführung in jeder Zone (auf ±1 °C genau) wird die Molekulargewichtsverteilung des Recyclats stabilisiert – ein entscheidender Faktor, um Geldefekte und Nadelstiche zu vermeiden. Die optimierten Schneckengeometrien (z. B. Barriereschnecken mit Misch- und Scherzonen) sorgen für eine homogene Homogenisierung von Neumaterial (LLDPE) und Rezyklat, ohne die mechanischen Werte zu beeinträchtigen.
Für Betriebe mit geringeren Budgets bietet die 2-schichtige Stretchfolien-Herstellungsmaschine eine kosteneffiziente Alternative: Sie erlaubt die Verarbeitung von 30 % Recyclingharz in einer Trägerschicht, während die zweite Schicht aus Primärpolymer die Oberflächenhaftung und Dehnungseigenschaften sichert. Besonders bei der Verarbeitung von dünnen Folien unter 12 µm kommt die Vollautomatische Stretchfolienmaschine mit geschlossener Regelungstechnik zum Tragen: Sie kompensiert Viskositätssprünge des Recyclats in Echtzeit und reduziert Dickenabweichungen auf unter 2 % – ein Qualitätsstandard, der die Maschinenlaufzeit um bis zu 25 % verlängert.
Für kleinere Produktionslinien punktet die Halbautomatische Stretchfolienmaschine mit manuellen Eingriffsmöglichkeiten bei der Rezepturanpassung. In Kombination mit einem optimierten Düsensystem lässt sich die Durchstoßfestigkeit auch bei hohem Recyclinganteil auf > 10 N halten. Das Ergebnis: Sie erfüllen die EU-weiten Vorgaben für Kreislaufwirtschaft, ohne Einbußen bei der Ladungssicherung oder der Maschinenleistung hinnehmen zu müssen. Jede dieser Maschinen ist das Resultat jahrzehntelanger Expertise in der Verarbeitung von rezyklathaltigen Rezepturen – und sichert Ihnen die Marktführerschaft in der nachhaltigen Stretchfolienproduktion.

